Neukirch / Lausitz:

Auf der Suche nach günstigen Erwerbsmöglichkeiten beginnen kurz nach der Jahrhundertwende die beiden Jung-Unternehmer
August Hillmann und Gustav Adolf Steglich in der Girndtstraße mit der Produktion von Obst- und Beerenweinen. Da das Geschäft mit den gegorenen Obst- und Traubensäften floriert, reichen die vorhandenen Räumlichkeiten bald nicht mehr aus. August Hillmann erwirbt deshalb um 1907 an der Landstraße hinter dem Bahnübergang ein einstöckiges Gebäude, in dem er sich selbständig macht, eine Obstweinkelterei einrichtet und ah 1910/11 eine Gaststätte mit Weinausschank führt. Die Begriffe 'Apfelweinschänke' und 'WeinHillmann' werden daraufhin Synonyme für Qualität, und das Angebot von Apfel-, Kirsch-, Johannisbeer-, Ebereschen- und besonders auch von Heidelbeerwein (1930 die Flasche 1 Reichsmark) ist begehrt.

- Auszug aus "Neukirch (Lausitz) in alten Ansichten" von Siegfried Heinrich -

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